Vitrinentext
Das charmante Bildnis des Mädchens mit den zu „Affenschaukeln“ hochgebundenen Zöpfen entstand zwei Jahre nach Rückkehr Elkans aus Rom, wo er sich nach einem Aufenthalt in Paris weiterschulte und mit der Renaissance befasste. Gegenüber dem Pathos des Historismus strebt der Künstler klassische Schlichtheit an. Überwindung des Historismus zeigt sich auch in den stilisierten Formen des Blumensockels. Elkan lebte damals in der Nähe von Darmstadt, dessen Künstlerkolonie ein Zentrum der „Art Nouveau“-Bewegung war.