Beschreibung
Reduktion in Bronze der sogenannten "Nürnberger Madonna" aus dem Germanischen Nationalmuseum (Lindenholz; Pl.O.210), die im 19. Jahrhundert eine fast kultische Verehrung genoss und bis heute als ein Hauptwerk der Nürnberger Kunst der Dürerzeit gilt. Das plastische Modell (Gips) fertigte Afinger spätestens 1840 und meldete es zum Patent an. Als Pendant zur reduzierten Nürnberger Madonna schuf Afinger 1842 einen Hl. Johannes ohne historisches Vorbild (Gipsguss, heute u.a. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Kunstsammlung der theologischen Fakultät).
