Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Muttergottes von Sammerei mit Votantin. Dank wegwn Heilung von starken KopfschmerzenVotivbildSlg.RichterVB58Volkskunde-Spielzeug-Judaica<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">4957</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300178243</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Votivtafel</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Votivbild</lido:term></lido:classification></results>11830<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Wallfahrtskirche Sammerei, Gem. Iglbach, Kr. Vilshofen, Niederbayern (Herkunft Votivbild)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>4</FloorId><FloorDescription>3.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription><AltNames><AlternativeName>ehem. Sammlung Volksfrömmigkeit</AlternativeName></AltNames></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 25,5 cm, Br. 18,2 cm.</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Tempera (Kasein?) auf Holz. Aufgeleimte und mit Holzstiften befestigte profilierte Rahmenleiste, blau, rot und goldgestrichen.</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Rechts durch die Votivinschrift ein Sprung (Astloch). Unterhalb der Muttergottes eine ergänzte Stelle, auf der Rückseite hier eine Durchbohrung. Wenige Wurmlöcher am Rahmen und Rückseite rechts. Farbe des Rahmens bestoßen. Die Marienfigur gibt das Gnadenbild der Wallfahrtskirche Frauentödling (Gem. Egglham, Kr. Pfarrkirchen) wieder, eine spätgotische Holzfigur (vgl. Anton Eckhardt: Die Kunstdenkmäler von Niederbayern 10. BzA. Pfarrkirchen, 1923 Abb. 49), an die laut rückwärtiger Inschrift sich die Tafel auch richtet. Sie ist jedoch nach Sammerei gestiftet worden, wo Richter sie anscheinend noch gesehen hat (R. Kriss 1955 S. 61; E. Richter 1951 S. 45). Nach Komposition, stilistischen Eigentümlichkeiten und Art der Votivinschrift stammt sie von der Hand des „Meisters zwischen Rott und Vils“, der identisch zu sein scheint mit „Meister von Schacha“ (vgl. E. Richter 1951 S. 45; der 149 S. 19; ders. in: Medizin. Monatsschrift. 4. 1950 S. 936; R. Kriss 1955 S. 60 und 93, 1956 Abb. 131; L. Kriss-Rettenbeck: Das Votivbild, 1961 S. 142, Abb. 52, 83, 88, 104, 112). Von derselben Hand in der Slg. Richter Slg.RichterVB188, 187, 3, 36, 57, 93; davon Nr. 57 ebenfalls mit dem Gnadenbild von Frauentödling. Die Tracht, wohl eine speziell wieder bayerische oder aus dem Bayerischen Wald, begegnet vorwiegend auf den Tafeln dieses Meisters, vgl. besonders Nr. 75 und 246 der Slg. Richter, wie auch O.v. Zaborsky: Die Tracht im Bayerischen und im Böhmerwald, 1958 Taf. 11-13; nach E. Richter 1949 S. 17 niederbayerische Tracht zwischen Rott und Vils. Eine noch mehr verwandte Tafel, von demselben Meister und mit dem gleichen Mariengnadenbild, aus dem Jahre 1838 im Museum Regensburg, Inv.Nr. 1958/20 r. Auf einer in die Mitte des Bildes herunterhängenden violett-weißen Wolkengirlande steht Maria mit dem nackten Kind auf dem linken Arm, in der Rechten hält sie eine runde Frucht. Das Kind hat die Rechte nach ihrem Halse ausgestreckt und hält in der Linken einen Reichsapfel. Maria trägt ein rotes Kleid und gelb-braunen, blau gefütterten Mantel, beide mit Borten an den Säumen. Mutter und Kind sind bekrönt und mit blauen, gemusterten Heiligenscheinen versehen, von denen Strahlen ausgehen. Sie stehen vor gelbbraunem Grund; rechts und links rote geraffte Vorhänge mit kordelartigem Besatz. Unten links kniet an einem Betpult eine Frau in brauner Jacke, braunem gemustertem Rock, rotem Brusttuch und schwarzer Haube, mit dem Rosenkranz in den gefalteten Händen. Vor ihr steht auf dem Boden eine doppelhenklige, flache weiß-graue Schale, mit einem in Inkarnatfarben gemalten weiblichen Antlitz auf dem Grund. Von der Muttergottes gehen Strahlen aus in Richtung auf den Kopf der Knienden. Sie ist in einem Innenraum dargestellt, der durch roten Fußboden und eine braun-violette Rückwand mit unregelmäßig rechteckiger Musterung angedeutet wird. Am rechten Rand unten die Votivinschrift auf weißem, rot und schwarz umrahmtem und oben rundbogig begrenztem Feld: „Ein gewieses / Weibsbild hat / anhero verlobt, / wegen so erschrek / lichen / Kopfschmerz / zen, ist aber durch die Vorbitt Mar / ia wieder besser / worden. Gott / und Maria sey / schuldigsten Danck / gesagt. Anno 1830“. Auf der Rückseite Bestellernotiz mit Bleistift: „Unser liebe Frauen (?) von Frauendöttling / ein Weibsbild …./ Schmerzen (?) und ein / Kopf und ein … Becken“. Die Marienfigur gibt das Gnadenbild der Wallfahrtskirche Frauentödling (Gem. Egglham, Kr. Pfarrkirchen) wieder, eine spätgotische Holzfigur. Nach Komposition, stilistischen Eigentümlichkeiten und Art der Votivinschrift stammt sie von der Hand des „Meisters zwischen Rott und Vils“, der identisch zu sein scheint mit „Meister von Schacha“ . Kopfwehvotiv. Interpretation durch Richter: Nach dem auf dem Schüsselboden sich spiegelnden Antlitz der Frau handelt es sich um eine Darstellung des Schüssel- oder Spiegelzaubers: indem die Frau ihren kranken Körperteil in Gestalt eines Spiegelbildes darbringt, glaubt sie sich von dem Übel befreit; möglicherweise wurde zusammen mit der Tafel eine der dort abgebildeten gleichende Zinnschüssel in die Kirche gestiftet. Dagegen L. Kriss-Rettenbeck 1961: Das Frauenantlitz ist nicht Spiegelbild, sondern nur bildliche Bezeichnung der Krankheit, wie solche auf Votivtafeln in Anlehnung an die Darstellung von Heiligenattributen üblich war.Dr. Bernward Deneke: Zeugnisse religiösen Volksglaubens. Bilderhefte d. GNM 2. Nürnberg 1965 Kat.Nr. 24, Abb. 38.Erwin Richter: Die alten Votivtafeln als gemalte Gebete. In: Schweizer Volkskunde. 54. 1964 S. 21 ff., Abb. 4.Rudolf Kriss: Die Volkskunde der Altbayerischen Gnadenstätten, Bd 2. München 1955 S. 61; Bd 3, 1956 Abb. 144.Erwin Richter: Kopfwehvotive. In: Österr. Zs. für Volkskunde. 54. 1951 S. 45-46, 52-55, Abb. 1.Erwin Richter: Tonköpfe und Gesichtsgefäße als Kopfwehvotive. In: Medizin. Monatsschrift. 5. 1951 S. 290, Abb. 1.Erwin Richter: Bayerische Votivtafeln. In: Der Zwiebelturm. 4. 1949 S. 17, Abb. S. 16 unten rechts.Erwin Richter: Warum Ex-Votoschau im Heimatfest? In: Festschrift zum Heimatfest in Wasserburg am Inn 1949 S. 35f.L. Kriss-Rettenbeck: Das Votivbild, 1961 S. 142, Abb. 52, 83, 88, 104, 112Anton Eckhardt: Die Kunstdenkmäler von Niederbayern 10. BzA. Pfarrkirchen, 1923 Abb. 49.Bernward Deneke: Volkskunst. Führer durch die Sammlungen, München 1979, S. 138-139, Nr. 191 mit Abb.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 2: Dauerausstellung Volkskunde
