Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Justaucorps eines JagdanzugsOberkleidung (Herren)T1694Textilien-Schmuck<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">7997</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300178802</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Oberkleidung Herren</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Oberkleidung</lido:term></lido:classification></results>12. Hälfte 18. JahrhundertDieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Wolltuch, rot; Borte, goldfarben; Samt, schwarz</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>zu T 1695: Hose"Vorhanden ist ein roter Tuchfrack, kragenlos, mit gerader Vorderkante und einer vorderen Länge von 86 cm. Die schräg eingeschnittenen Taschen schließen mit Scheinklappen aus schwarzem Samt ab. Die seitlichen Rücknähte sind geschweift und endigen mit zwei vergoldeten Knöpfen, die im Abstand von 23 cm voneinander stehen. Die daran anschließenden seitlichen Schöße sind vierfach gefaltet. Vorn ist der Rock bis zur Hüfthöhe mit Haken verschließbar, daneben 16 Knöpfe und ebensoviele Schein-Knopflöcher. Die Ärmel von geringer und gleichmäßiger Weite reichen nicht ganz bis zum Handgelenk und haben schwarze Samtaufschläge. Reicher Ausputz durch doppelte Goldlitzen am vorderen Verschluß, an den Stulpen, den Taschen und dem Reitschlitz auf dem Rücken. Eine Weste hat der Jagdanzug nicht, doch ist wenigstens die Andeutung einer solchen vorhanden in Form einer Art Vorstoß an den Rock-Vorderkanten. Um die Illusion möglichst wirkungsvoll zu machen, ist dieser Vorstoß, der aus schwarzem Samt besteht, um einige Zentimeter kürzer gehalten, als der Rock und mit Knöpfen, Scheinknopflöchern und Goldlitzen versehen. [...] Ein für das 18. Jahrhundert sehr charakterisches Symptom [...] ist an dem Kostüm zu beobachten, die vielen angebrachten Scheinkonstruktionen." (Text Fries 1926)Walter Fries: Die Kostümsammlung des Germanischen nationalmuseums in Nürnberg. Besprochen aus Anlass ihrer Neuaufstellung im Jahre 1924. In: Festschrift zum 60. Geburtstag von Dr. Theodor Hampe, Nürnberg 1926, S. 58-59.