Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Hoher Filzhut mit SeidenflorKopfbedeckungT32Textilien-Schmuck<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/4128502-5</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">8011</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300178802</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kopfbedeckung</lido:term></lido:classification></results>12. Hälfte 16. JahrhundertDieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 22,5 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Wollfilz, dunkelbraun, eingenähter Seidenflor, schwarz, Seidenfutter, schwarz, später angebrachte Straußenfedern</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Technologische Angaben:
Obermaterial
Wolle, braun, Filz, in einem Stück, von innen beschichtet
Oberfläche vollflächig mit eingenähtem Flor, Länge 6 – 8 mm, aus Seidengarn, schwarz, 6-fach, Einzelfaden ohne erkennbare Drehung, symmetrischer Schlingstich, angeordnet in gleichmäßig versetzten Reihen

Einlagen/Versteifungen
Kopfteil
Bastfaser, naturfarben, Leinwandbindung

Futter
vollflächig
Seide, schwarz, Leinwandbindung

Altreparaturen/Ergänzungen
Straußenfedern, schwarz und weiß

Maße
H. 22,5 cm, Dm. 27 cm, Kopfumfang 55,8 cm,
B. der Krempe 3 – 3,9 cm</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Grundform des zylindrisch geformten, oben rund geschlossenen Hutes mit schmaler Krempe gibt ein Kern aus braunem Wollfilz vor. In den Filz sind in eng geführten, parallelen Reihen mit schwarzer Seide gegeneinander versetzte Schlingstiche eingetragen, die aufgeschnitten einen etwa 6-8 mm langen Flor ergaben. Der samtimitierende Seidenflor ist heute über weite Partien abgerieben. Oberhalb der Krempe nicht originale schwarze und weiße Straußenfedern; im Kopfteil Futter aus naturfarbenem Bastfasergewebe.1DeutschSonderausstellung In Mode 2015Der Hut aus dem fürstlichen Zeughaus in Schwarzburg war einer von mehreren „Schweitzerhüten“. Bei Festen wurden sie von der Schlosswache getragen. In den Filzhut sind in dichten Reihen Seidenschlingen eingenäht, die aufgeschnitten wie ein Samt wirkten. Hüte in dieser Technik waren allgemein weit verbreitet. 2EnglischSonderausstellung In Mode 2015High felt hat with silk pile. The hat from the royal armory in Schwarzburg was one of many “Schweitzerhüten“ (Swiss hats). They were worn by the palace guards on festive occasions. Silk loops were sewn into the molded felt in close set rows which looked like velvet when cut open. Hats produced like this were generally very common. Arnold, Janet: Patterns of Fashion 3. The content, cut, construction and context of European men’s and women’s dress c.1560-1620. New and revised edition, London 2023, Nr. 55, S. 80, S. 164.In Mode. Kleider und Bilder aus Renaissance und Frühbarock. Hrsg. von Jutta Zander-Seidel. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2015, S. 128, 282 (technologische Angaben), Kat.-Nr. 66.Jutta Zander-Seidel: "Item ein Zottechter Huet ...". Kopfbedeckungen des 15. bis 17 Jahrhundert mit nähtechnisch aufgebrachtem Flor. In: Historische Textilien. Beiträge zu ihrer Erhaltung und Erforschung, hrsg. v. Sabine Martius und Sibylle Russ, Nürnberg 2002, S. 223-235.Jutta Zander-Seidel: "So wirt es gut und erhaben, so gleich als der sammet". Textile Gewebeimitationen des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1995, S. 216-227 (Abb. 224).Jutta Zander-Seidel: Textiler Hausrat. Kleidung und Haustextilien in Nürnberg von 1500 – 1650. München 1990, S. 226,
Anm. 847.Janet Arnold: Patterns of Fashion. The cut and construction of clothes for men and women c. 1560 – 1620. London 1985, S. 32, 98.Leonie von Wilckens, in: Festschrift GNM 1977, S. 812.Aufgang der Neuzeit. Deutsche Kunst und Kultur von Dürers Tod bis zum Dreissigjährigen Kriege 1530 – 1650. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Bielefeld 1952, S. 121, Nr. M 203.Emma von Sichart: Praktische Kostümkunde in 600 Bildern und Schnitten. Nach Carl Köhler. München 1926, Bd. 2, S. 269, 519, Abb. 311, rechts..A. Diener-Schönberg: Das fürstliche Zeughaus zu Schwarzburg. In: Sonderausgabe der Zeitschrift für historische Waffenkunde 4, 1908, H. 2, S. 334.C.A. Ossbahr: Das fürstliche Zeughaus in Schwarzburg. Rudolstadt 1895, S. 190, Nr. 1631 – 1643.Anzeiger GNM 1871, Nr. 11, Sp. 346, 349.