Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/HochzeitsbörseAccessoiresT3619Textilien-Schmuck<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">7984</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300178802</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Accessoires</lido:term></lido:classification></results>1um 1720<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Frankreich (?); Limoges</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 7,5 cm</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Email, Seide</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>vgl. 3 Objekte im Tassenmuseum Amsterdam, stilistisch vergleichbar, dort datiert 1690 - 1715, und 1725, lokalisiert nach Limoges vgl. 2 Objekte Metropolitan Museum New York, stilistisch vergleichbar (Inv. Nr. 30.135.175 und 30.135.175), dort datiert auf das letzte Viertel des 17. Jahrhundert, lokalisiert nach Frankreich vgl. 1 Objekt im Bayerischen Nationalmuseum, stilistisch vergleichbar (Inv. Nr. 96/714,1), dort datiert auf 1724 (?), Limoges vgl. 1 Objekt im Simone Handbag Museum, Seoul, stilistisch vergleichbar (Inv. SHM 2011.T3), dort datiert auf 1680-1699, Limoges Auf der Vorder- und Rückseite des Beutels ist je eine spitzovale Emailplatte aufgesetzt. Diese sind im oberen Bereich über der Darstellung (Flöte spielende Dame; Herr) mit je zwei Löchern versehen. Die seitlichen Lochungen der Emailplatten sind durch eine Spitzenverzierung verdeckt. Der Boden des Beutels wurde durch einfaches Gewebe geflickt. Die Kordel fehlt. Entsprechende Börsen wurden als Hochzeitsbörsen verwendet, die Braut erhielt darin vom Bräutigam Goldstücke. Vom späten 17. Jahrhundert bis etwa zur Mitte des 18. Jahrhunderts fertigte man in Limoges diese weithin exportierten Hochzeitsbörsen an, deren Ausführung des Maleremails von eher mittelmäßiger Qualität ist. Auf erhaltenen Börsen sind sehr häufig Paare (teilweise auch königliche Brautpaare) oder Heiligendarstellungen zu finden. Die ovale Form könnte auf das Fruchtbarkeitssymbol des Eis hindeuten.Johannes Pietsch: Taschen. Eine europäische Kulturgeschichte, 1500 - 1930. Der Bestand des Bayerischen Nationalmuseums. München 2013, S. 118 - 119, sowie Kat. Nr. 55.Sigrid Ivo: Bags, a selection from The Museum of Bags and Purses, Amsterdam. Amsterdam, Singapore 2011. S. 28-30.Vgl. Vanda Forster: Bags and Purses. London, 1982, Abb. 10.vgl. Judith Clark: Handbags. The making of a museum. New Haven, London 2012, S. 43.