Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Armband mit Genius vom KreuzbergdenkmalArmschmuck (Damen)T3900Textilien-Schmuck<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">7971</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Armschmuck</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Armschmuck Damen</lido:term></lido:classification><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="2"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">7972</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300178802</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Armschmuck</lido:term></lido:classification></results>1nach 1823<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Berlin</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>2</BuildingId><BuildingDescription>02 Kartäuserbau</BuildingDescription><FloorId>02</FloorId><FloorDescription>2.UG</FloorDescription><RoomId>12</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription><AltNames><AlternativeName>Kunsthandwerk bis 1800</AlternativeName></AltNames></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">L. 17,5 cm; Zierglied: H. 5,3 cm; Verschlussteil: H. 8,3 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Eisenguß, polierter Stahl</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Gliederarmband mit acht gleichartigen durchbrochenen Gliedern und einem großen Verschlußstück; alle Teile durch je zwei kleine Ringe verbunden. Die oblongen Zierglieder sind aus Spitzbögen mit eingelegten Vierpäßen gebildet, deren Enden in kleine Dreiblätter auslaufen. Der Verschluß, ebenfalls in gotisierender Ornamentik, weist Säulen mit Blattkapitellen, spitze Giebel mit Maßwerk und an den Schmalseiten je einen krautigen Akanthus auf. Die Mitte trägt ein hochlängliches Medaillon, welches auf einer Unterlage aus poliertem Stahl die Figur den Genius der Schlacht von Lâon vom Berliner Kreuzbergdenkmal zeigt. Das Kreuzbergdenkmal - ein gußeisernes Gedächtnismonument zur Erinnerung an die Befreiungskriege - entstand nach dem Entwurf von K. F. Schinkel. Es hat die Form eines gotisierenden Hochkreuzes mit zwölf Nischen für die vollplastischen Skulturen der Genien, die in Zusammenarbeit von den Bildhauern Ch. D. Rauch, L. Wichmann und F. Ch. Tieck geschaffen wurden. Es handelt sich um jugendliche geflügelte Idealgestalten, teils in antikisierendem Gewand, teils in mittelalterlicher Rüstung, welche die Personifikationen der bedeutendsten Siege der Befreiungskriege versinnbildlichen. Der Genius für die Schlacht in Lâon "in Gestalt eines fast merkurhaft wirkenden mittelalterlichen Kriegers mit Flügelhut und Lanze, mit der er eine Schlange tötet, und erhobenen Lorbeerkranz", wurde von F. Ch. Tieck entworfen und ausgeführt (Schmidt 1981, S. 131). Das Kreuzbergdenkmal wurde 1821 eingeweiht; im selben Jahr wurde es als Motiv für die Neujahrskarte der Berliner Gießerei verwendet. Im darauffolgenden Jahr zierten die Neujahrskarten sechs der zwölf Genien und 1823 die restlichen sechs Genien. Das Zinnmodell der Neujahrsplakette mit dem Genius von Lâon von 1823 stammt vom Berliner Medailleur Anton Friedrich König. Die Gestalt des auf unserem Armband wiedergegebenen Genius' weist identische Maße mit jenem (bei Arenhövel puplizierten) Zinnmodell auf (H. 4,25), so daß anzunehmen ist, daß Teile desselben Modells auch für Verzierungen von Schmucksachen gedient haben. Die Rahmenform des Verschlußstückes taucht bei nachweislich von Devaranne signierten Gürtelschnallen auf - jedoch in etwas größeren Abmessungen. Devaranne tritt allerdings erst seit 1828 als Fabrikant für Eisengußwaren auf und, obwohl er zahlreiche eigene Entwürfe geschaffen hat, verwendete er auch Modelle der Berliner Gießerei für seine Zwecke. So darf angenommen werden, daß die Form des Verschlußes auf ein Modell der Berliner Hütte zurückgeht; in Verbindung mit dem Kreuzbergdenkmal muß Berlin als Entstehungsort des Armbandes gewertet werden. Kat. Berlin 2007. Eiserne Zeiten. Ein Kapitel Berliner Industriegeschichte. Hrsg. v. Elisabeth Bartel, Annette Bossmann. Berlin 2007, S. 50ff., 117, Kat. Nr. 785.Kat. Berlin 2004. Die Königliche Eisen-Giesserei zu Berlin, 1804-1874. Die Sammlung Preußischer Eisenkunstguß in der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Bearb. v. Elisabeth Bartel. Berlin 2004, S. 61ff.; S. 118-119, Kat. Nr. 356-363; S. 122-123, Kat. Nr. 428-431; S. 133, Kat. Nr. 587.Kat. Berlin 1984. Eisen Gold und Bunte Steine. Bürgerlicher Schmuck zur Zeit des Klassizismus und des Biedermeier. Deutschland – Österreich – Schweiz, Ausstellungskatalog bearb. v. Brigitte Marquardt. Berlin 1984, Nr. 263.Marquardt, Brigitte: Schmuck. Klassizismus und Biedermeier 1780-1850. Deutschland, Österreich, Schweiz. München 1983, Nr. 553.Arenhövel, Willmuth: Eisen statt Gold. Preußischer Eisenkunstguß aus dem Schloß Charlottenburg, dem Berlin Museum und anderen Sammlungen, Ausstellungen des Museums Burg Linn in Krefeld und der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten In Berlin. Berlin 1982, Nr. 20, 326.Schmidt, Eva: Der preußische Eisenkunstguß. Technik, Geschichte, Werke, Künstler. Berlin 1981, S. 126ff., 205f.Kat. Berlin 1979. Berlin und die Antike. Architektur, Kunstgewerbe, Malerei, Skulptur, Theater und Wissenschaft vom 16. Jahrhundert bis heute. Katalog: Band I, Aufsätze: Band II. Hrsg. v. W. Arenhövel, Ausstellung Deutsches Archäologisches Institut und Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Schloß Charlottenburg. Berlin 1979, Bd. I, Nr 404, 405.Schmitz, Hermann: Berliner Eisenkunstguß. München 1917, S. 51, Taf. 4.Widerra, Rosemarie: Berliner Eisenkunstguß. Märkisches Museum Berlin, Berlin o.J., Abb. der Gürtelschnalle.