Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/"Dr. Wüllner"Postkarte VK4435Volkskunde-Spielzeug-Judaica<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">4029</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/4046902-5</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Postkarte</lido:term></lido:classification></results>1um 1910<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Deutschland (?)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 13,6 cm, B. 8,5 cm</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Papier/Gelantineabzug</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Atelieraufnahme des Schauspielers, Tenors und Geigers Dr. Ludwig Wüllner (19.8.1858-19.3.1938). Er sitzt auf einem Lehnstuhl leicht nach links gedreht, den Blick zum linken Bildrand gerichtet. Seinen rechten Arm stützt er auf die Armlehne, sein linker Arm ruht auf dem Oberschenkel. Markant sind seine welligen Haare und der große Schnauzbart, der an Friedrich Nietzsche und Albert Schweitzer erinnert. Unten "Dr. Wüllner", links 436. Rückseite Adressfeld, keine Verlagsangaben. Zu Beginn seiner Laufbahn war er nach seiner Promotion als Dozent für Philologie an der Universität Münster tätig und entschloss sich erst 1887 zur Ausbildung seiner Stimme. Unter Leitung seines Vaters debüttierte er 1888 im Kölner Gürzenich in Beethovens 9. Sinfonie. Als Sänger feierte er in Opern Richard Wagners, etwa als Tannhäuser, große Erfolge. Unter der Leitung von Gustav Mahler sang er 1910 in New York die amerikanische Erstaufführung von dessen Kindertotenliedern (nach Gedichten von Friedrich Rückert). Vor allem als Liedsänger erhielt Wüllner den Beinamen "Kammersänger des deutschen Volkes". Er war lange Jahre Direktor des Konservatoriums für Musik in Köln. Siehe Kutsch/Riemers, Großes Sängerlexikon, Band 7, München 2003, S. 5105f. Die Postkarte ist nicht gelaufen.Wege in die Moderne. Weltausstellungen, Medien und Musik im 19. Jahrhundert. Hrsg. von Jutta Zander-Seidel, Roland Prügel. Ausst.Kat. GNM 2014. Nürnberg 2014, Kat.Nr.Wolfgang Schumann: Ludwig Wüllner. In: Der Kunstwart und Kulturwart 26, 1913, Nr. 7, S. 16–19.Franz Ludwig: Ludwig Wüllner. Sein Leben und seine Kunst. Leipzig 1931.Großes Sängerlexikon. 4., erw. und aktual. Aufl. 7 Bde. Hrsg. von Karl J. Kutsch; Leo Riemens und Hansjörg Rost. München 2003, Bd. 7. S. 5105-5106.