Beschreibung
Horizontale sechseckige Tischuhr mit feuervergoldetem Messinggehäuse. Unter dem sechsfüßigen Sockel befindet sich, an der Bodenplatte befestigt, eine Glocke. Über dem Sockel erhebt sich das hexagonale Gehäuse, deren Seiten durch sechs gerahmte Glasfenster rhythmisiert werden, die den Blick auf das Uhrwerk freigeben. An den Ecken befinden sich jeweils in Silber getriebene Figuren von Indigenen (?). Das silberne Zifferblatt zeigt die Kleine Uhr (I-XII), darüber in arabischen Ziffern die Angabe der Minuten (1-60). Im Inneren des Ziffernrings befindet sich die Stellscheibe für den Wecker (1-12). Der gebläute Stundenzeiger ist erhalten. Das Messingwerk mit Stunden- und Viertelstundenschlagwerk und Wecker ist zum Teil feuervergoldet. Die Platine ist signiert mit "IOH. LEOPOLD HOIS / a / Bamberg." Der Schlüssel ist erhalten.
Johann Leopold Hoys wurde am 13.11.1713 in Wien geboren und erlangte seinen Meistertitel 1742. Im Jahr 1741 ging er als Groß- und Kleinuhrmacher nach Bamberg, wo er 1745 Obermeister der Bamberger Uhrmacherzunft wurde.