Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Herbergsschild der Nürnberger Englischen TuchbereiterZ1455Kunsthandwerk II (1500-1800)118. - 19. Jh.<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>15</BuildingId><BuildingDescription>15 Blaues Tor</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Zunftaltertümer</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H: 63 cm; B: 78 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Eisen, geschmiedet, gewalzt (?), genietet, geschnitten, gefasst</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>VerschmutztQuerrechteckiges Blech mit angenieteten Blechflügeln in Form von Blattwerk und zwei obenseitigen Haken. Das Blech ist beidseitig flächig figürlich bemalt. Seite 1: Die Malerei zeigt unter dem dekorativen Schriftband -Tuchbereiter-, das von zwei Wappenkartuschen gesäumt wird einen repräsentativen Raum. Die Kartuschen zeigen das Kleine Nürnberger Stadtwappen sowie das der Tuchbereiter. Von der repräsentative Architektur des Raums wird eine Fensterfront mit geschlossenen Butzenscheiben-Fenstern gezeigt. Darin von rechts nach links zwei Tische, an denen zwei Gesellen Tuche scheren. Die Gesellen mit jugendlichen Gesichtszügen sind dem Betrachter zugewandt. Sie tragen Zipfelmützen, geschlossenen Westen, Hemden mit hoch gekrempelten Ärmeln sowie Schürzen. Links von Ihnen stehen zwei dem Betrachter ebenfalls zugewandte Meister. Sie tragen Perücken, lange schwarze Mäntel, schwarze Westen, Halstücher, knielange Hosen, Kniestrümpfe und flache Schuhe (?). Einer von ihnen hat die Hände in der Hüfte verschränkt und hält in der linken Hand Handschuhe. Der andere Meister zeigt mit dem rechten Zeigefinger nach oben, seine linke Hand hält Handschuhe und ruht in der Hüfte. Hinter den Meistern hängen zwei Tuchscheren an der Wand zwischen den beiden Fenstern. Links von den meistern ist eine hohe Tuchpresse aufgestellt. Seite 2: Diese Seite zeigt den gleichen Raum wie die andere Seite des Schildes. Die Wappenkartuschen sind ebenfalls links und rechts oben in den Ecken und zeigen das Kleine Nürnberger Stadtwappen sowie das der Tuchbereiter. Unter der rechten Wappenkartusche sind von oben nach unten die Jahreszahlen 1571, 1692, 1728, 1742, 1769, 1784 sowie 1831 gelistet. Von der repräsentative Architektur des Raums wird eine Fensterfront mit einem geöffneten, dem linken, und einem geschlossenen, dem rechten, Butzenscheiben-Fenster gezeigt. Die Darstellung zeigt von rechts nach links zunächst ein an der Decke angebrachtes Gestell, von dem ein Tuch herabhängt. Vor dem Tuch sind zwei Lehrlinge mit Distelkarden damit beschäftigt das Tuch zu rauhen. Am Boden ist eine große Menge abgekämmter Fäden zu erkennen. Die Lehrlinge tragen halbrunde Kappen, zugeknöpfte Westen, Hemden mit hoch gekrempelten Ärmeln, Schürzen, kurze Hosen sowie flache Schuhe. Links davon sitzt ein gleichermaßen gekleideter Lehrling auf einem Hocker und kämmt ein kleines Stück Tuch. Links von ihm steht eine hohe Tuchpresse.Ralf Schürer: Herbergsschild der Nürnberger "Englischen Tuchbereiter". In: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 111f., Kat.Nr. 2.9.Eberhard Hölscher: Firmenschilder aus zwei Jahrtausenden. Malerei im Dienste der Werbung. München 1965, S. 257.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 4: Dauerausstellung Medizin und Handwerk
