Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Handwerkslade der Nürnberger WagnerZ1461Kunsthandwerk II (1500-1800)2dat. 1636<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">L: 41 cm; B: 26 cm; H: 24 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Holz, Eisen, geschnitten, geschnitzt, genagelt, geschraubt, graviert, gefasst</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Z1461_1BenutzungsspurenRechteckiges Aufbewahrungsmöbel mit verzinkten Eckverbindungen und flächig furnierten Schauseiten. Die Seitenbretter stehen auf dem etwas weiter bemessenen Standboden, sie sind von unten angenagelt und werden von einer Profilleiste gefasst. Das Frontal- und das Rückenbrett weisen schanzfeldförmige Vertiefungen auf. Die Konturen dieser Felder sind durch nach innen dreifach abgetreppte Leisten hervorgehoben. In den Feldern ist reliefierter Dekor angebracht. Vorne sind in Laubsägearbeit hergestellte Applikationen als Jahreszahl -1636-, ein Beschlagbeil, ein zwölfspeichiges Rad sowie eine Ziehklinge aufgeleimt, auf dem Rückenbrett sind es die Ecken des Schanzfelds ausfüllende Blättervoluten. Diese Blättervoluten finden sich auch in den schanzfeldförmigen Feldern auf den Seitenbretten. Der mit einer umlaufenden Profilleiste nach oben hin bündig abgeschlossene Klappdeckel hängt an zwei einfachen Scharnierbügeln. Das Katzenkopfschloss ist auf die Innenseite des Deckels geschraubt, der Haltebügel befindet sich mittig am Rand des Frontalbretts. Im Schloss steckt ein schließender Schlüssel (= Z1461a). In das Kastenblech des Schlosses sind einfache Pflanzenvoluten achssymmetrisch graviert. Das rechteckige Schlüsselschild kann mit einem drehbaren, querovalen Blech verdeckt werden. Zum Transport der Lade dienen zwei seitliche Klappgriffe, deren Mittelteile jeweils drei Profilwülste aufweisen. Die Griffe hängen an zwei Öhren, die mit einem blütenförmigen Beschlag versehen sind. Linker Hand wurde im oberen Drittel des Ladenkorpus eine über die gesamte Breite des Seitenbretts laufende flache Beilade mit Klappdeckel eingenutet. Die Innenseiten der Lade sind holzsichtig. Außen ist der Kasten flächig dunkelbraun lackiert. In der Lade soll sich bei Übergabe an das GNM laut einem handschriftlichen Beizettel auch der Siegelstempel der Nürnberger Wagner (=Z1462) befunden haben.Voigt, Jochen: Ritus und Symbol. Sächsische Innungsladen aus fünf Jahrhunderten. Bestandskatalog Stadtmuseum Dresden, Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg, Städtisches Museum Zwickau, Vogtlandmuseum Plauen. Chemnitz 2002; Lindloff, Axel: Zunft- und Innungsladen im ehemaligen Fürstentum Lüneburg. In: Albrecht, Thorsten: Truhen - Kisten - Laden vom Mittelalter bis zur Gegenwart am Beispiel der Lüneburger Heide. Petersberg 1997, S. 197-209; Möbel aus Franken. Oberflächen und Hintergründe. Ausst.Kat. Bayerisches Nationalmuseum, München 1991, S. 169-187.