Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Klapptafel der Nürnberger ZirkelschmiedeZ1682Kunsthandwerk II (1500-1800)1inschriftlich dat. 1617, 1643, 1710<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>15</BuildingId><BuildingDescription>15 Blaues Tor</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Zunftaltertümer</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">Höhe 75,2 cm, Breite 85 cm (geschlossen), 140cm (offen); Tiefe 15 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Holz, gesägt, gehobelt, gedrechselt, gezapft, genagelt,, gefasst, vergoldet (?); Eisen, geschmiedet, vergoldet (?)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Benutzungsspuren, an verschiedenen Stellen Spannungsrisse, Profilleisten von Sockel, Flügeln und Aufsatz sind stellenweise verloren gegangen, stellenweise Fassungsschäden, Schlossblech fehlt, Schlüssel fehlt, der Korpus ist verschmutzt.Die Tafel mit zwei Klappflügeln besitzt einen rechteckigen, kastenartigen Korpus. Dieser setzt sich aus drei architektonischen Teilen zusammen, einem Sockel, dem mittigen Kasten sowie einem kapitellartigen Aufsatz als oberen Abschluss. Um die oberen und unteren Ränder von Sockel und Aufsatz laufen gekehlte Profilleisten. Die beiden Flügel sind in Rahmen genutete Bretter und über doppel-s förmige Scharnierbänder mit dem Kasten verbunden. Der rechte Flügel birgt das kleine Schloss. Als Rückseite des Kastens dient ebenfalls ein gerahmtes Brett. Die gezapften Wände des Kastens sind einfache Bretter. Der Innenraum des Kastens wird durch architektonische Elemente in Form von zwei randständigen und vor muschelbekrönten Nischen stehenden Säulen gegliedert. In die Rückseite des Möbels sind nachträglich oben zwei Hängeöhre gedreht. Alle Schauseiten der Klapptafel sind gefasst. Der Aufsatz weist zudem die Inschrift "Moßes beschreibt im Ersten Buch: In dem vierten Kapitel such / Wie von Thubalcain dem fromen das erste Schmidwerck her ist komen", welche sich auf dem Sockel mit "In diese Daffel findt man stan / Wie [...] / die berg durch graben da zu han / darin er stahl und eisen fand / 1617 1643 1710 / Daraus man Schmidt manch kunstreich werck / wie mans noch treibt in Nürnberg: Bei dem Handwerck der Zirckelschmid / manchs Handwerck wirt gesch[...]" fortsetzt. Auf den Außenseiten der Flügel sind das meisterstück der Nürnberger Zirkelschmiede und die Jahreszahlen " 1617 1643 1710" zu sehen. Die Innenseite des linken Flügels zeigt Vulkan in der schmiede, während auf der Innenseite des rechten Flügels eine Morgensprache dargestellt ist. Auf der mittigen Tafel ist hingegen der geharnischte und bewaffnete Thubalcain vor einer Schmiede zu sehen.Thomas Schindler: Klapptafel der Nürnberger Zirkelschmiede. In: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 174f., Kat.Nr. 3.15.Keller, Anke: Sicherung und Erschließung gegenständlicher Quellen zu Zunft und Handwerk. Das Projekt Kulturgeschichte des Handwerks am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. In: Fokus Handwerk. Aktuelle Perspektiven einer interdisziplinären Handwerksforschung. Beiträge des Workshops im LWL-Freilichtmuseum Hagen vom 10. bis 11. Juni 2015 (Forschungsbeiträge zu Handwerk und Technik 31). Hagen 2015 (S. 90-105), S. 93, Abb.2, 95Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 4: Dauerausstellung Medizin und Handwerk
