Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Handwerkslade der Hersbrucker MetzgerZ1703Kunsthandwerk II (1500-1800)117. / 18. Jh. (?)Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">L: 63,2 cm; B: 41,1 cm; H: 37,2 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Holz, gehobelt, gefast, gezapft, geleimt, furniert, eingelegt, gedrechselt, geschnitzt; Eisen, geschmiedet, graviert</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Benutzungsspuren, Deckel in sich verzogen, stellenweise gerissen, die umlaufende obere Profilleiste fehlt vollständig, Schloss fehlt, Eisenteile weisen Flugrost auf, zwei Füße sind ergänzt, alte Wurmgänge, Fassung stark berieben.Die Wände des rechteckigen Kastenmöbels sind über Schwalbenschwanzverbindungen gezapft. Der flache Klappdeckel hängt rückseitig an zwei einfachen Scharnieren und besitzt einen flachen Aufsatz, der das Schlüsselloch birgt. Auf die Seitenbretter sind zwei ohrenförmige Bandhenkel montiert. Der untere wie der obere Rand des Möbels wird mittels zweier Profilleisten betont. Die Flächen der Wände sind mit symmetrischen rechteckigen Kissenfüllungen versehen. Diese Füllungen weisen eingelegte Buchstabenfolgen in Gestalt der Initialen "HG / HB / HS / FK / HK / HG" sowie schreitenden Ochsen auf. Der Innenraum der Lade wird durch eine linker Hand eingenutete Beilade zusätzlich strukturiert. Der Kasten steht auf gedrückt kugeligen Füßen. Eintrag im handschriftlichen Inventar: "Hölzerne Zunftlade mit profilierten und eigelegten Füllungen der Fleischer zu Hersbruck". Das Objekt war Teil eines Ensembles, das 1868 als Depositum in die Sammlung des GNM gelangte. Der entsprechende Zugangsregistereintrag lautet "q.q.q.j.) Lade von Holz [= Z1703], von hellerem Holz an der vorderen Wand derselben die Figur eines Ochsen zwischen den Buchstaben HS-FK eingelegt qq.; 4 bemalte Vereinsschilde von Kupfer, 1730. [= Z1705]; 3 Fleischzeichen, 2 von Messing u. 1 von Eisenblech. [= Z1706]; Defectes Wachssiegel der Innung in einer ebenfalls defecten Holzkapsel. [= Z1707]; 2 Meisterbücher. [= Z1704]; Eine roth- u. weißseidene Fahne, mit silberner Fahnenschnur u. 2 Quasten, mit einem Wachstuchüberzug [=Z1701/2]."