Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Tischleuchter der Zunft zur Schneidern in ZürichTischleuchter aus MessingZ1867Kunsthandwerk II (1500-1800)1dat. 1627<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg (?)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>15</BuildingId><BuildingDescription>15 Blaues Tor</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Zunftaltertümer</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 23,6 cm, Dm. Fuß 16,6 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Messing, gegossen, gedreht, gekerbt, graviert, punziert</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>BenutzungsspurenDer Leuchter setzt sich aus zwei Teilen zusammen, indem der balusterförmige Schaft über ein Schraubgewinde in den sechseckigen Hohlfuß gedreht wird. Als oberer Abschluss des Fußes dient ein ebenfalls sechseckiger Wachsfänger. Dieser und die Schulter des Fußes zeigen umlaufend applizierte Puttenköpfe als Flachreliefs. Auf vier Segmenten der Fußwulst ist eine Inschrift eingraviert "VON NVRENBERG EHRHART SHIRMBECK / VEREHRT ZWEN MÖSHIN KERTZENSTÖCK // DEM KÜRSNER HANTHWERCH DISER STAT / VON WAGEN EMPFANGNER GVTHAT // DIE SELBEN SY SHENKEN WIDERVMB / DER ZUNFT ZVM SHAAF BITEN DARVMB // IRE HERREN VNDT [M]EISTER GEMEINKLICH / DIE ANZENEMEN WILLIGKLICH". Ein weiteres Segment zeigt eine schildförmige Kartusche begleitet von der Jahreszahl 1627, das sechste Segment eine weitere Kartusche mit einem Gewehrschützen im Bildfeld. Der Leuchter besitzt keine Rotschmiedemarken. - In einer der Kartuschen ist das Wappen der Zürcher Zunft zur Schneidern eingraviert, die in der o.g. Inschrift nach dem als Zunft zum Schaf bezeichnet wird. Dieser Name - gebräuchlich offenbar seit 1605 - geht auf das Haus der Zunft zurück, das "Gäle Schaaf", wo sie von 1538 bis 1798 ihren Sitz hatte. In der Zunft zur Schneidern waren die Berufsgruppen der Schneider, der Kürschner und der Tuchscherer organisiert, deren Embleme auch auf dem Wappen erscheinen: Gelenkschere für die Schneider, Kürschnerpfahl für die Kürschner und eine Bügelschere als Werkzeug der Tuchscherer. Der namentlich genannte Erhard Schirmbeck ist in Nürnberg 1634 als Kürschner nachzuweisen, als er eine Kürschnerwitwe heiratete.Ralf Schürer: Tischleuchter der Zunft zur Schneidern in Zürich. In: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 180f., Kat.Nr. 3.23.Walter Stengel: Nürnberger Messinggerät. In: Kunst und Kunsthandwerk 21, 1918, S. 214-264, Abb. 33 (dort als Leuchter der Nürnberger Kürschner bezeichnet)Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Nürnberg (Quellen und Forschungen zur Fränkischen Familiengeschichte 16). Nürnberg 2006, S. 25 (zur Person Erhart Schirmbeck)

Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 4: Dauerausstellung Medizin und Handwerk