Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/AxtKlinge einer Beschlagaxt / WerkzeugZ22Kunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">8064</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300178802</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT">http://vocab.getty.edu/aat/300162111</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Werkzeug</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Werkzeug</lido:term></lido:classification><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="2"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">8294</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300024664&amp;searchTerm=Axt&amp;page=1</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Axt</lido:term></lido:classification></results>1Typ zweite Hälfte 15. Jh.Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">L. 37,6 cm, L. Tülle 15,8 cm, L. Hals 21 cm, B. von Ferse zu Zehe 27 cm, L. Bart 19 cm, Gewicht 1400 g</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Eisen, geschmiedet, punziert</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Bodenfund, der Stiel ist nicht authentisch.Die Klinge mit langer Tülle weist keine Schlagplatte auf. Das Haupt geht über einen sich nach unten hin weitenden Steg in den langrechteckigen, zur Ferse hin keilförmig zulaufenden Bart über. Am oberen Ende des Halses ist eine Marke mit kreisrunder Kontur zu erkennen. Deren Bildfeld ist zwar verschlagen, doch handelt es sich vermutlich um ein Meisterzeichen. Auffällig ist bei diesem Exemplar der ungewöhnlich geringe, beim wiederholten Schärfen der Schneide normaler Weise anfallende Materialabtrag am unteren Ende des Barts. Die Bearbeitung von Rundhölzern zu Kanthölzern (Zurichten) war in holzverarbeitenden Gewerken eine Tätigkeit von zentraler Bedeutung und erforderte deshalb in funktionaler Hinsicht ein optimiertes Spanwerkzeug. Dieser Bedarf führte nachweislich seit dem Spätmittelalter zur Verbreitung eines speziellen Axt- und Beiltyps. Dieser weist als Charakteristika einen schmalen, exzentrisch zur Tülle angeordneten und zum Werkstück hin planen Bart, eine Schlagplatte oben an der Klinge sowie eine einseitig geschliffene Schneide auf. Bedingt durch die Form sowie die "schiefe" (Hallens 1764) Anordnung des Barts, stand der Handwerker beim Führen der Schläge versetzt zum Werkstück. Einerseits wurde hierdurch das kontrollierte Schlagen gerader Flächen erleichtert und damit die Arbeitseffizienz erhöht. Andererseits reduzierte sich durch die Optimierung des Werkzeugs auch die Verletzungsgefahr für den Handwerker. Die Schlagplatte oben auf der Klinge war für unterstützende Hammerschläge vorgesehen, etwa wenn das Werkzeug an einer Stelle angesetzt werden musste.Zum Werkzeugtyp: Schedelsche Weltchronik. Nachdruck der deutschen Ausgabe Nürnberg 1493. Kommentiert von Rudolf Pörtner (= Die bibliophilen Taschenbücher, 64). Dortmund 1978, Blatt 11.Andreas Grote: der vollkommen Architectus. Baumeister und Baubetrieb bis zum Anfang der Neuzeit (= Bibliothek des Germanischen National-Museum Nürnberg zur deutschen Kunst- und Kulturgeschichte, 13). München 1959, Abb. 8.Schindler, Thomas: Werkzeuge der Frühneuzeit im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Nürnberg 2013, S. 69, Kat. 103 (Abb.).