Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Handwerkslade der Nürnberger SteinmetzenZ2252Kunsthandwerk II (1500-1800)1dat. 1747<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>15</BuildingId><BuildingDescription>15 Blaues Tor</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Zunftaltertümer</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">L. 56,2 cm, B. 30,3 cm, H. 31,1 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Eichenholz, gesägt, gedrechselt, gezapft, genutet, gefasst; Eisen, geschnitten</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Benutzungsspuren, ein Riss zieht sich quer über den Deckel, die Schlüssel können nicht mehr abgezogen werden.Der flachrechteckige Korpus ruht auf vier gedrückten Kugelfüßen. Das Schloß ist mittig auf der Rückseite des Frontbretts angebracht. Im Schloß steckt ein Schlüssel. Als Tragegriffe dienen zwei an den Seitenbrettern aufgehängte C-förmige Bügel. Der Klappdeckel hängt an zwei einfachen rückseitigen Scharnieren, deren Bänder jeweils in vegetabilen Dreipässen münden. Die Beilade istn links im Innenraum eingenutet und mit einem Schloß zu verschließen. Alle schauseitigen Bretter sind auf ihren Außenseiten mit eingetieften Kartuschen versehen. Zwei davon weisen szenische Malerei auf, die des Front- und die des Rückenbrettes. Auf dem Frontbrett ist eine Tempelbaustelle zu erkennen, auf der zwei Steinmetzten arbeiten. Beide führen Knüpfel und Meißel, wobei der eine ein Säulenkapitell bearbeitet, während der andere Steinmetzen einen Quader richtet. Als Hintergrund der Baustellenszene dient eine bergige, mediteran wirkende Landschaft unter einem wolkenbewegten, von wechselhaftem Lichtspiel belebten Himmel. Die Szene in der Kartusche des Rückenbretts zeigt ebenfalls zwei Steinmetzen bei der Arbeit. Sie werken offenbar im Inneren der Tempelbaustelle. Einer von ihnen berabeitet einen Quader mit einer Spitzfläche. Der andere Steinmetzen widmet sich mit Knüpfel und Meißel einem Muschelornament, das sich an einem umgedrehten Türsturz (?) befindet. Die Innenseite des Deckel weist links die Inschrift "Georg Buchel / Johan Paulus Schmidt / Johan Amon / 1747" auf. Rechts von der Inschrift sind in Frontalansicht porträthaft drei Männer dargestellt. Sie tragen jeweils Dreispitze über ihren weißen Perücken, lange geknöpfte Mäntel, Kniebundhosen, Kniestrümpfe und Schnallenschuhe. Jeder von ihnen hält in der rechten Hand entweder einen Stock (Zollstock?).Thomas Schindler: Handwerkslade der Nürnberger Steinmetzen. In: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 167f., Kat.Nr. 3.7.

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