Beschreibung
Schildförmiger Anhänger, vermutlich zu einem Pokal aus dem Nürnberger Lebküchner-Handwerk. Das Schildchen ist einer aufwendigen Schildform ausgesägt. Oben in einer dreipassigen Ausbuchtung ein Loch zur Befestigung an einem Pokal. Die Rückseite ist unverziert, hier ist lediglich der Tremolierstich angebracht. Die andere Seite ist mit einer gravierten Inschrift versehen: „Es ist wohl schoen wann / hier, der Nahm in / Denck mahl blühet, / doch besser wann man / ihn im Buch des / Lebens siehet. / Christoph Jaeckel / Meisters Sohn allhier / 7. Jane. ao. 1732“. Darunter zwei gekreuzte Fische. Über der Inschrift ist das Beschauzeichen der Stadt Nürnberg und das Meisterzeichen des Goldschmiedes Sigmund Dockler (Meister 1696/97 bis 1753) eingeschlagen.