Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Nürnberger RechenpfennigRechenpfennigZJ3610Münzen-Medaillen<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">4811</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/4308298-1</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Rechenpfennig</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="">Raitgroschen</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="">Raitpfennig</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="">Jeton &lt;Rechenpfennig&gt;</lido:term></lido:classification></results>1Mitte des 15. Jahrhunderts<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace><lido:place xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:politicalEntity="Deutschland" lido:geographicalEntity="Franken"><lido:placeID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalPlaceId">783</lido:placeID><lido:placeID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GeoNames">https://www.geonames.org/2861650</lido:placeID><lido:namePlaceSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Nürnberg</lido:appellationValue></lido:namePlaceSet><lido:placeClassification><lido:term>Stadt</lido:term></lido:placeClassification></lido:place></lido:eventPlace></results><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">25 mm; 2,01 g</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">Stempelstellung 10 h</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Bronze, geprägt</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Av.: Das sogenannte kleine Nürnberger Stadtwappen, ein Adler am Spalt, sowie durch einen Wulstreif abgesetzt eine umlaufende Trugschrift aus den unterschiedlich kombinierten Buchstaben TRVS. Rv.: In einem Wappenschild drei Lilien, im Feld verteilt einzelne Kugeln. Außen herum Trugschrift, wiederum aus den unterschiedlich kombinierten Buchstaben TRVS.1Nürnberg war die bedeutendste Stadt für die Produktion von Rechenpfennigen, die man zu einer Rechentechnik, genannt „Rechnen auf der Linie“, benutzte. Zunächst galt die Herstellung als Freie Kunst, im Laufe des 16. Jahrhunderts wurden die Nürnberger Rechenpfennigschlager jedoch immer enger in das Handwerk der Spengler eingebunden. Das städtische Regiment verstärkte im Laufe der Jahre die Kontrolle der Rechenpfennigschlager, da immer die Gefahr der Falschmünzerei bestand, weswegen die meisten Städte die Herstellung von Rechenpfennigen in ihren Mauern verboten. Um eine Verwechslung mit gängigen Münzen zu vermeiden, mußten Rechenpfennige aus Kupfer oder Bronze geprägt sein und durften anschließend nicht versilbert oder vergoldet werden. Der kürzlich gefundene Rechenpfennig gehört in die Frühzeit der Nürnberger Prägung in die Mitte des 15. Jahrhunderts; der Durchmesser dieser Rechenpfennige ist sehr viel geringer als bei denjenigen des 16. Jahrhunderts. Bei der Auswahl der Bilder dieses Rechenpfennigs hatten die Stempelschneider zum einen den heimischen Markt im Blick, worauf das Nürnberger Stadtwappen verweist; das Lilienwappen auf der Rückseite sollte zum andern französische Käufer ansprechen. Französische Rechenpfennige waren den Nürnbergern vorausgegangen, doch schon bald boten die Nürnberger Rechenpfennigschlager ihre Produkte so günstig an, daß sie auch den französischen Markt dominierten.Francis Pierrepont Barnard: The casting-counter and the counting-board. A chapter in the history of numismatics and early arithmetic. Oxford 1916.Wolfgang Hess: Rechnung Legen auf Linien. Rechenbrett und Zähltisch in der Verwaltungspraxis in Spätmittelalter und Neuzeit. In: Städtisches Haushalts- und Rechnungswesen. Hrsg. von Erich Maschke--Jürgen Sydow. Sigmaringen 1977, S. 69-82.Hermann Maué: Neuerwerbungen. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2000, S. 214.