Titel
Auferstehung Christi aus der Dominikanerinnenkirche St. Katharina, Nürnberg
Allgemeine Bezeichnung
Gemälde, Altarbild
Inventarnummer
Gm883
Proviso
Leihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München
Sammlung
Gemälde bis 1800
Herstellungsort
Nürnberg
Herstellungsdatum
um 1465
Hersteller
Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs
Hans PleydenwurffPleuydenwurff, Hans AKL
Maße
185,2 x 113,2 x 0,6 cm
Klassifikation
Altarbild
altarpieces
altar-piece
Material und Technik
Malerei und Metallauflagen auf Fichtenholz
Beschreibung
Eine von vier Tafeln der beiden Innenflügel eines zweifach wandelbaren Altarretabels mit Skulpturenschrein (Pl.O. 220) und Predella; zusammengehörig mit Gm 880 Mystische Vermählung der hl. Katharina, Gm 881 Geburt Christi und Gm 882 Kreuzigung Christi. Mit Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Elisabeth Landauer.
Vitrinentext
Sog. Landauer Altar. Auf den Werktagsseiten der Flügel sind die mystische Verlobung der hl. Katharina, die Kreuzigung Christi und der Kalvarienberg dargestellt. Die sogenannten Festtagsseiten zeigen die Geburt und Auferstehung Christi. Landschaft und Innenräume sind naturgetreu ausgeführt. Hinter dem Auferstandenen ist die Nürnberger Burg zu erkennen. Die Tafeln zählen zu den frühesten fränkischen Beispielen des neuen Realismus in der Mitte des 15. Jahrhunderts.

So-called Landauer Altar. Painted on the back of the wings are the mystical marriage of St. Catherine, the Crucifixion of Christ and Calvary. The so-called feast-day sides show Christ's Nativity and Resurrection. Landscape and interiors are accurately reproduced. In the background of the scene of the Resurrection we can recognize the Nuremberg Castle. The panels are among the earliest Franconian examples of the new realism of the mid-15th century.

Literatur
Siehe Gm 880
Daniel Hess, Dagmar Hirschfelder, Katja von Baum (Hrsg.): Die Gemälde des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Band I: Franken, 2 Teilbände. Regensburg 2019, Kat.-Nr. 31. Weitere Literatur.
Vermerk am Objekt
Inschrift: פט אגשׂל oder פאמגשׂל [hebraisierende Inschrift, deren Buchstaben teilweise dem hebräischen Alphabet entnommen, teilweise erfunden sind und keinen lesbaren Sinn ergeben] (Auf dem Sarkophag)