Titel
Filigranscheibenfibel
Allgemeine Bezeichnung
Fibel
Inventarnummer
FG207
Sammlung
Archäologie
Herstellungsdatum
um 450 bis um 700 n. Chr.
Fundort
Gondorf bei Kobern
Maße
D.: 5,8 cm, H.: 0,8 cm
Material und Technik
Bronze, Gold, Glas
Beschreibung
Runde Filigranscheibenfibel mit erhabenen Armen des Typs Thieme I,4. Die vergoldete silberne Deckplatte der kastenförmigen Fibel ist auf der bronzenen Grundplatte aufgenietet und mit silbernem Randstreifen umzogen. Eine runde Zelle mit mugeliger Einlage aus farblosem Glas ist Mittelpunkt eines Sternes, der aus Preßblechblechbuckeln besteht und zugleich Zentrum eines gleicharmigen Kreuzes. Die Endpunkte eines Diagonalkreuzes werden von vier runden Zellen mit farbloser Glaseinlage betont. Die Flächen zwischen den Steineinlagen und den Armen sind mit Filigranringen gefüllt.
Literatur
Mechthild Schulze-Dörrlamm: Die spätrömischen und frühmittelalterlichen Gräberfelder von Gondorf. Gem. Kobern-Gondorf, Kr. Mayen-Koblenz. (Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit. Serie B, 14.) Stuttgart 1990, S. 265.(Mit weiterer Literatur)
Kartei.