Titel
Bodenfliese aus der Stadtpfarrkirche in Oberkirch in Baden
Allgemeine Bezeichnung
Bodenfliese aus Ton (von drei; A2, A3, A4)
Inventarnummer
A3
Sammlung
Bauteile
Herstellungsort
Oberrhein;
Herstellungsdatum
13. Jh.
Maße
L. 21-23 cm; B. 18-20 cm
Material und Technik
Ton, gebrannt
Standort

8.) Dauerausstellung Mittelalter


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Beschreibung
Zwei ganze und eine halbe Fußplatte von lichtgelblich gebranntem Ton mit sehr stark erhaben aufgelegter Figur eines Löwen; vor demselben ein Monogramm. Die Plättchen sind nicht alle gleich groß.
Vitrinentext
Nördlich der Alpen sind Bodenfliesen seit dem 9. Jh. bekannt. Sie wurden zunächst fast ausschließlich in Klöstern, im Spätmittelalter dann auch von städtischen Handwerkern hergestellt. Schmuckfußböden zierten Kirchen sowie repräsentative Räume in Klöstern, Burgen und Häusern des Patriziats und des hohen Klerus. Die Dekoration entstand mittels Formen, Modeln oder Stempeln.

Literatur
Essenwein, August: Katalog der im germanischen Museum befindlichen Bautheile und Baumaterialien aus älterer Zeit. Nürnberg 1868, S. 5-6.
Essenwein, August: Kunst- und kulturgeschichtliche Denkmale des Germanischen National-Museums. Eine Sammlung von Abbildungen hervorragender Werke aus sämtlichen Gebieten der Kultur. Leipzig 1877, Taf. XVI. Link zur Bibliothek
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 217, 416, Kat. 327, Abb. 196. Link zur Bibliothek