Titel
Tunikafragment mit Zierstreifen (Clavus)
Allgemeine Bezeichnung
Oberkleidung
Inventarnummer
Gew215
Sammlung
Textilien-Schmuck
Herstellungsort
Ägypten;
Herstellungsdatum
6./8. Jh.
Maße
H. 49 cm; B. 27,3 cm
H. 49 cm; B. 27,3 cm
H. 49 cm, B. .........
Material und Technik
Leinen, ungefärbt, Leinwandbindung, Zierstreifen Wirkerei, aufgenäht, Kette: Leinen, ungefärbt, Schuss: Leinen, ungefärbt, Wolle, mehrere Farben
Beschreibung
Unregelmäßig zugeschnittenes Fragment einer Tunika aus Leinengewebe mit aufgenähtem Zierstreifen (Clavus): Umlaufend 3-teiliger Randstreifen, außen mehrfarbiges Winkelmuster, Mitte Perlstab (Stauffer: "Edelsteinmotive", Nauerth: " ovale, eierstabähnlich erstarrte Schmuckimitation mit Goldfassung" = Zitat Renner, Darmstadt), innen mehrfarbiges Stabornament (Stauffer: "Streifen bunter Kästchen"); im rotgrundigen Mittelfeld untereinander 5 frontale, nimbierte Gestalten, jeweils die rechte Hand erhoben, die linke nach unten weisend.
Literatur
Hampe, Theodor: Katalog der Gewebesammlung des Germanischen Nationalmuseums. 1. Teil: Gewebe und Wirkereien, Zeugdrucke. Nürnberg 1896, S. 32, Nr. 215.
Weitere Vergleichsstücke: Kat. Shurinova, Moskau, Puschkinmuseum (1967), Nr. 195; Kat. Renner, Darmstadt, Hessisches Landesmusem (1985), Nr. 20.
Parallelstück: Nauerth, Claudia: Die koptischen Textilien der Sammlung Wilhelm Rautenstrauch im Städtischen Museum Simeonsstift Trier. Trier 1989, S. 62, Nr. VII. 42.
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 47, 388, Kat. 21, Abb. 29.