Titel
Klara hört die Stimme Christi im Ziborium
Allgemeine Bezeichnung
Gemälde, Altarbild
Inventarnummer
Gm1217
Sammlung
Gemälde bis 1800
Herstellungsort
Nürnberg
Herstellungsdatum
um 1360/70
Hersteller
Nürnberger Klarenwerkstatt
Maße
28,2 x 36,7 x 1,4 cm
Klassifikation
Altarbild
altarpieces
altar-piece
Material und Technik
Malerei und Metallauflagen auf Eichenholz
Vitrinentext
Die Tafeln zeigen Szenen aus dem Leben der hl. Klara, der Gründerin des zweiten franziskanischen Ordens. Sie gehörten zu einem Baldachinaltar, der eine Skulptur umschloss. Durch Goldgrund und lüsterartige Lacke ahmen sie kleine Altäre aus Edelmetall mit Emailbildern nach. Die Tafeln stehen in enger Beziehung zum Altar der Nürnberger Jakobskirche. Sie übersetzen dessen Stil in eine einfachere, volkstümlichere Form.

The panels show three scenes from the life of St. Clare, the founder of the second Franciscan Order. They were part of a baldachin altarpiece that enclosed a sculpture. Their prototypes were small altar pieces of precious metal with enamel pictures. These are imitated with decorated gold ground and lustrous varnishes. Stylistically the panels are closely related to the altarpiece of the Church of St. James in Nuremberg. They translate its style into a simpler form with a more popular appeal.

Beschreibung
Drei Fragmente eines Klarenretabels aus der Klarissenklosterkirche St. Klara, Nürnberg: Bestätigung der Ordensregeln durch Papst Innozenz IV. (Linker Seitenflügel, oberer Teil, Inv.Nr. Gm 104), Klara hört die Stimme Christi aus dem Ziborium (Linker Seitenflügel, unterer Teil, Inv.Nr. Gm 1217), Tod und Krönung der hl. Klara (Rechter Seitenflügel, Inv.Nrn. Gm 1187 und Gm 1161).
Literatur
Siehe Gm 104
Daniel Hess, Dagmar Hirschfelder, Katja von Baum (Hrsg.): Die Gemälde des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Band I: Franken, 2 Teilbände. Regensburg 2019, Kat.-Nr. 2.