Titel
Pluvialschließe
Allgemeine Bezeichnung
Pluvialschließe aus Kupfer
Inventarnummer
KG611
Sammlung
Kunsthandwerk I (bis 1500)
Anzahl der Teile
1
Herstellungsort
Deutsch;
Herstellungsdatum
1. Hälfte 15. Jh. (?)
Maße
D. 14 cm
Material und Technik
Kupfer, vergoldet
Standort
Dauerausstellung Mittelalter
Vitrinentext
Pluvialschließen dienten dazu, den Chormantel vor der Brust zusammenzuhalten. Dieses liturgische Obergewand, auch "Pluviale" genannt, wurde meist bei besonders feierlichen Messen getragen. Die aufwändige Gestaltung der Schließen entspricht diesen besonderen Anlässen, aber auch dem Rang des Trägers. Die Madonnendarstellungen auf den beiden Schließen gehören zu den häufigsten Bildmotiven dieser Gattung.

Literatur
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 16, 312, Abb. 281, S. 428, Kat. 415.
Tunger, Andrea: Typologie und Ikonographie der Pluvialschließen. Diss. Bonn 1992, K 44. Link zur Bibliothek
Der Verschluß, eine künstlerische Aufgabe des Goldschmieds. historische und zeitgenössische Beispiele. Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 1981, Nr. 52. Link zur Bibliothek

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