Titel
Filigranscheibenfibel
Allgemeine Bezeichnung
Fibel
Inventarnummer
FG1257
Sammlung
Archäologie
Herstellungsdatum
7. Jh.
Fundort
Pfahlheim, Kr. Ellwangen
Maße
D.: 4,5 cm
Material und Technik
Bronze, Goldblech, Perldraht, Gold, Draht - gepresst, Filigran
Beschreibung
Filigranscheibenfibel, bronzene Grundplatte und bronzener Nadelhalter. Nadel mit Spiralkonstruktion ist erhalten. Die Deckplatte aus gepresstem Goldblech ist mit einer pastenartigen Füllung auf die Grundplatte aufgesetzt und mit goldenem Perldraht gefasst. In der Mitte der Zierseite runde Fassung für fehlende Einlage. Davon ausgehend vier kreuzförmige Arme aus Filigrandraht mit ringförmiger Filigranfüllung, die in rautenförmige Fassungen für fehlenede Einlagen enden. Die Fassungen sind radförmig mit ringgefülltem Filigrandraht verbunden und perldrahtgefasst. Zwischen den Kreuzarmen je zwei Schlaufen mit dazwischenliegendem Ring. Außen ein weiterer Kreis aus ringgefülltem Filigrandraht, der aus vier Tieren mit je zwei Köpfen besteht und durch vier runde Fassungen für fehlende Einlagen unterbrochen ist.
Literatur
Nawroth, Manfred: Das Gräberfeld von Pfahlheim und das Reitzubehör der Merowingerzeit. (Wissenschaftliche Beibände zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 19). Nürnberg 2001, S. 247, Kat. 22.1., Taf. 27--28. (mit weiterer Literatur)
Kartei - Zeichnung - Photo - R 24/18.
Führer durch die Schausammlung Vor- und Frühgeschichte des Germanischen Nationalmuseums. Bearb. von Tobias Springer/Martin Baumeister/Kathrin Vogelsang. Nürnberg 2010, S. 65, Abb. 89. Link zur Bibliothek