Titel
Sphinx als Personifikation des Sommers
Allgemeine Bezeichnung
Gartenskulptur aus Sandstein (Pl.O.1823- 1824; Sphingen als Personifikation der Jahreszeiten)
Inventarnummer
Pl.O.1823
Sammlung
Skulptur bis 1800
Anzahl der Teile
1
Hersteller
Bonaventura Joseph Mutschele (1728-1780/1782); geboren in Bamberg, gestorben in Moskau; Sohn und Schüler des Bildhauers Johann Georg Mutschele (vor 1690-1746), Bruder und Mitarbeiter des Franz Martin Mutschele [vgl. Maué (1997)Kat. Nr. 64 und 65]
Bonaventura Joseph Mutschele (1728-1780/1782); geboren in Bamberg, gestorben in Moskau; Sohn und Schüler des Bildhauers Johann Georg Mutschele (vor 1690-1746), Bruder und Mitarbeiter des Franz Martin Mutschele [vgl. Maué (1997)Kat. Nr. 64 und 65] (Bildhauer in Stein und Holz, Modelleur für Porzellan; 1751 in Straßburg nachweisbar, 1753 wieder in Bamberg (dekorative Schnitzereien und Möbel); 1754 erste Zusammenarbeit mit Bruder in St. Michael, Bamberg (Grabmal des 1753 verstorbenen Johann Philipp Anton von Franckenstein); 1755-1756 Wappen und Altanen des Bamberger Rathauses; 1758 Übersiedlung nach Augsburg, dort 1759 Heirat mit der Witwe des 1749 verstorbenen Bildhauers Egid Verhelst; ab 1762 in Nürnberg, 1765-1768 Fürth, danach wieder Nürnberg, Aufträge der Nürnberger Patrizier und des fränkischen Adels (Pfinzing-Grabmäler in Henfenfeld [Kreis Hersbruck] und Großgründlach bei Nürnberg bzw. Apollo-Gruppe für die Bekrönung des Bayreuther Apollo-Tempels), außerdem Arbeiten für Bamberger Domkapitel; 1771 Übersiedlung nach Rußland, Ernennung zum Hofbildhauer in Moskau (und vielleicht zum Modelleur der Gardtnerschen Porzellanmanufaktur in Werbilky/Gouvernement Moskau))
Herstellungsdatum
um 1761/ 1771
Herstellungsort
Mittelfranken ID: 7004396 (Mittelfranken ID: 7004396)
Maße
H. 148 cm; L. 139 cm - Volute: T. (vorn) 50 cm; T. (hinten) 35 cm
Material und Technik
heller bräunlicher Sandstein - zwei (in Taillenhöhe vertikal) aneinandergefügte Blöcke; Metalldübel rechts neben Fuge an Vorderseite (zur Befestigung des dort fehlenden Stücks); fünf Bohrlöcher an Schmalseite (vier mit Metallstiften); rechteckiges Befestigungsloch am rechten Schulterblatt, rundes Befestigungsloch am linken; Dübelloch in Nase (zum Befestigen der Spitze); dreiteilige Sockelplatte; Figur äußerst fein bearbeitet (z. B. Flechtmuster des Hutes genau wiedergegeben)