Titel
Stehender Putto
Allgemeine Bezeichnung
Putto aus Lindenholz (Pl.O.2437- 2438; Putti)
Inventarnummer
Pl.O.2437
Sammlung
Skulptur bis 1800
Anzahl der Teile
1
Hersteller
Ignaz Günther (1725-1775)
Ignaz Günther (1725-1775); geb. 1725 in Altmannstein (Oberpfalz); erste Ausbildung beim Vater, Johann Georg Günther, ab 1743 Schüler und Mitarbeiter des Johann Baptist Sträub (vgl. Maué Kat.Nr. 131) in München; ab 1750 Wanderjahre (Salzburg, Mannheim- Werkstatt Paul Egells-Mähren); 1753 Schüler der Wiener Akademie; Ende 1753 in München, wo ihm 1754 Hofschutz gewährt wird; gest. 1775 in München (Bildhauer in Holz; vor allem für kirchliche Auftraggeber in München und Oberbayern tätig; Hauptwerke u.a.: Altarausstattung der Klosterkirche Rott am Inn (ab 1760), Schutzengelgruppe im Münchner Bürgersaal (1763), Prozessionsgruppen in Weyarner Klosterkirche (1764); neben Sträub (den er an pointiertem Ausdruck und Eleganz übertrifft) bedeutendster Bildhauer des Münchner Rokoko)
Herstellungsdatum
um 1760-1775
Herstellungsort
Oberbayern ID: 7004398 (Oberbayern ID: 7004398)
Maße
Putto auf Plinthe: H. 38 cm - Plinthe: B. 42,5 cm; T. 15 cm - Sockel: H. 19,2 cm; B. 56,5 cm; T. 16,7 cm
Material und Technik
Putto: Lindenholz; Plinthe: Linde (Tilia sp.); Sockel: Fichtenholz (Picea sp., Probe aus Sockel rechts innen, unten) - vollplastisch gearbeitetes Hauptwerkstück mit vier Anstückungen (aus ca. 40 Werkstücken zusammengesetzt); Eckverbindungen offene Schwalben (verdeckt durch aufgesetzte Profilleisten); aufrechte Konstruktionsteile in Standfläche eingegratet; Aussparung in oberer Sockelplatte (hinten mittig, in die vermutlich Kreuz gehörte); Loch auf Plinthe links (möglicherweise von Befestigung einer Figur); Putto auf einteiliger Plinthe mit zwei Dübeln in Füßen befestigt; Plinthe mit oberer Sockelplatte durch Dübel verbunden; Putto, Plinthe und Sockel zusammengesetzt, bevor gefasst; Leim-Kreidegrundierung auf Putto, Plinthe, Sockel; in Grundierung geritzte Linien und Ornamente; teilweise vergoldet