Beschreibung
Als Bedeutungsträger spielen Licht und Farbe eine wichtige Rolle im Bildverständnis Ulrich Erbens und können Träger seiner persönlichen Erinnerungen an bestimmte Orte sein. Das nahezu symmetrisch, streng geometrisch strukturierte Gemälde zeigt eine Komposition aus drei parallel angeordneten Bahnen aus Rechtecken. Diese sind nicht durch geschlossene Farbflächen deffiniert, sondern lassen den Pinselduktus und die individuellen Farbverläufe nachvollziehbar werden. Die offene Oberflächenstruktur der einzelnen Farbfelder führt dazu, dass diese von innen heraus leuchten. Durch ihre Kontraste zueinander treten einzelne Formen optisch hervor oder springen zurück, wodurch eine gewisse Räumlichkeit evoziert wird. Trotz der augenscheinlichen Dissonanzen bleibt das Gemälde in sich harmonisch.