Titel
Becher mit Wappen der Familie Peller
Allgemeine Bezeichnung
Becher
Inventarnummer
HG11817
Sammlung
Kunsthandwerk II (1500-1800)
Herstellungsort
Nürnberg
Herstellungsdatum
1684 (inschriftl.)
Hersteller
Johann Eißler ( Meister 1665, gest. 1708)
Maße
H. 6 cm
Klassifikation
Trinkgefäß
Material und Technik
Silber, teilvergoldet, getrieben, graviert
Beschreibung
Konischer Becher mit dem gravierten Wappen der Familie Peller an der Wandung. Über dem Wappen mit Helmzier verweist ein Schriftband auf die Besitzerin: " Maria Magdalena Pellerin". Unter dem Lippenrand ist eine zweizeilige Inschrift eingraviert: " Diß Wenige Ver Ehret Gottfriedt Peller Seiner Viel gelibeten Frau Mutter zu Freundtlichen./ Angedencken als er auß Frembten Landen Wider zu Ruck Gelangt. den 25. Jenner. A: 1684"
Literatur
Anzeiger GNM 1977, S. 144, Abb. 9
Schürer, Ralf: Nürnberger Becher des Barock. In: Weltkunst, Bd. 54, Heft 12, 1984, S. 1669
Wenzel Jamnitzer und die Nürnberger Goldschmiedekunst 1500-1700. Goldschmiedearbeiten – Entwürfe, Modelle, Medaillen, Ornamentstiche, Schmuck, Porträts. Hrsg. von Gerhard Bott. Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum. München 1985, Nr. 214 mit Abb.
Deutsche Goldschmiedekunst vom 15. bis zum 20. Jahrhundert aus dem Germanischen Nationalmuseum. Katalog zur Ausstellung in Hanau, Ingolstadt und Nürnberg 1987/1988, bearbeitet von Klaus Pechstein u.a. Berlin 1987, Kat. 64 mit Abb.
Schätze deutscher Goldschmiedekunst von 1500 bis 1920 aus dem Germanischen Nationalmuseum. Katalog der Ausstellung in Nürnberg, Ingolstadt, Hanau und Lüneburg 1992, Berlin 1992, Kat. 63 mit Abb.
Nürnberger Goldschmiedekunst 1541--1868, Meister, Werke, Marken. Bearb. v. Karin Tebbe u. a. Nürnberg 2007, Nürnberg 2007, Nr. 198.09
Vermerk am Objekt
Marke: Beschauzeichen: N im Rund (Beschauzeichen)