Titel
Hl. Ursula, Enthauptung der hl. Katharina (Außenseite)
Allgemeine Bezeichnung
Gemälde, Altarbild, Fragment
Inventarnummer
Gm1526
Sammlung
Gemälde bis 1800
Herstellungsort
Nürnberg
Herstellungsdatum
um 1435/1440
Hersteller
Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars
Maße
39,5 x 31,3 x 1,6–1,9 cm
Klassifikation
Altarbild
altarpieces
altar-piece
Material und Technik
Malerei und Metallauflagen auf Fichtenholz
Standort
Dauerausstellung
Beschreibung
Beidseitig bemaltes Flügelfragment eines Katharinenretabels aus der Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars, zusammengehörig mit Gm 981 (Hl. Barbara, Radmarter der hl. Katharina), Gm 2370 (Hl. Barbara und Stifter, Radmarter der hl. Katharina), Gm 2371 (Hl. Ursula und Stifterin, Enthauptung der hl. Katharina). Die Darstellung der Enthauptung der hl. Katharina ist bis auf die Grundierung zerstört.
Vitrinentext
Die Tafeln sind Reste eines zu unbekannter Zeit zerlegten Katharinenaltars. Durch Zersägen und Aufspalten von Altartafeln wurde der aufblühende Kunsthandel im 19. Jahrhundert versorgt. Die Nürnberger Tafeln zeigen die heiligen Barbara und Ursula mit ihren Attributen: Barbara trägt einen Turm und einen Kelch, Ursula einen Pfeil als Verweis auf ihr Martyrium. Der Mittelteil und zwei Teile der beiden anderen Flügel mit den Darstellungen der heiligen Dorothea und Margarethe befinden sich in Bamberg.

The panels are all that are left from a Catherine altarpiece dismantled at an unknown time. The thriving art trade of the 19th century acquired many items that had come from sawing and splitting up altarpieces. The Nuremberg panels show Saints Catherine and Ursula with their attributes: Barbara is holding a tower and a chalice, Ursula an arrow as a reference to her martyrdom. The central section as well as two parts of the other two wings with depictions of St. Dorothy and St. Margaret are in Bamberg.

Literatur
Siehe Gm 981
Daniel Hess, Dagmar Hirschfelder, Katja von Baum (Hrsg.): Die Gemälde des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Band I: Franken, 2 Teilbände. Regensburg 2019, Kat.-Nr. 11.