Allgemeine Bezeichnung
Kettengehänge
Inventarnummer
FG112
Sammlung
Archäologie
Herstellungsdatum
Frühmittelalter; Merowinger
Fundort
Mertloch, Rheinland-Pfalz
Maße
L.: 48 cm
Material und Technik
Bronze, Eisen
Beschreibung
Kettengehänge aus 12 nicht mehr verbundenen Bestandteilen. Erhalten sind stabförmige Kettenglieder aus Bronzedraht, Reste eiserner Kettenglieder und vier bronzene Zierstücke, die untereinander jeweils dreifach durch Kettenstränge verbunden waren. Ein Zierstück ist massiv und lehnt sich formal an den Typ der Hahnenfibel an, die drei anderen Zierglieder sind flach (1 durchbrochen, 1 mit stabförmigem Mittelstück, 1 stegförmig mit profiliertem Umriß), ihre Oberfäche mit gravierten Linien verziert. Die Rückseiten sind flach und glatt.
Literatur
Hermann Ament: Siedlung und Gräberfeld des frühen Mittelalters von Mertloch, Künzerhof (Kreis Mayen-Koblenz). (Wissenschaftliche Beibände zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 9). Nürnberg 1993, S.140.
Wilfried Menghin: Kelten, Römer und Germanen. München 1980, S. 258, Abb. 245.
Wilfried Menghin--Rainer Hofmann (Hrsgg.): Die Vor- und Frühgeschichtliche Sammlung des Germanischen Nationalmuseums. Stuttgart 1983, S. 189, Abb. 99.