Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Flügel mit hl. Eremiten von einem Altar aus der Kartause ChristgartenGemälde, TafelgemäldeGm294Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">45</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Schäufelein, Hans (um 1482-1540)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>kurz nach 1515<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nördlingen</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>14</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 102 cm; B. 65,7 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Tannenholz (Abies sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die heiligen Büßer und Eremiten hatten ihren Platz in der betrachtenden und Andachtsliteratur. Die Legende des Johannes Chrysostomus, der eine historische Persönlichkeit war, erzählt Jacobus de Voragine in der Legenda aurae (1263/73). - Zur Frage, ob es sich bei der Rückseite von Gm 294 um ein Bild aus eiber Reihe von "Sieben Fällen Christi" handelt, vgl. Löcher 1997.gemeinsame Zustandsbeschreibung für Gm 294, Gm 1106 und Gm 1107 und spezielle Zustandsbeschreibung für Gm 294 siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 432.; Gm 294 kam zusammen mit der Tafel Gm 293 (ursprünglich zum Maihinger Altar gehörig) aus dem ehemaligen Minoritenkloster Maria Maihingen, während die ikonographisch zugehörigen Tafeln Gm 1106 und Gm 1107 aus dem Kartäuserkloster St. Peter in Christgarten kamen, von wo auch weitere acht Darstellungen (vier aus dem Marienleben und vier der Geschichte des Apostel Paulus) stammen (alle BStGS; abgebildet bei Goldberg 1990 u. Metzger 1996). Der Zusammenhang zwischen allen diesen Bildern wurde und wird nach wie vor diskutiert, ob es sich um Bilder, die alle zu ein und demselben Altar gehören, handelt. (Die Rückseiten von Gm 1106 und 1107 wurden noch 1928 in München auf Veranlassung der Direktion des BStGS abgesägt.) Metzger 2002 ordnet Gm 294 zum Christgartner Altar; vgl. dazu auch Metzger 2002, S. 122-130.; Innenseite des Altarflügelteils: Hl. Johannes Chrysostomus: Der Heilige, der in einer waldigen Gegend neben einer Quelle mit gemauertem Becken sitzt, liest in einem Buch. In der Wildnis ist ihm ein Fellkleid gewachsen. Im Hintergrund wird er, auf allen Vieren laufend, von berittenen Jägern mit Hunden gehetzt. - Außenseite eines Altarflügelteils: Christus fällt unter dem Kreuz: Christus ist unter dem Kreuz zusammengebrochen. Die Kriegsknechte verharren für einen Moment. Simon von Cyrene hilft ihm, das Kreuz zu tragen. Im Tor stehen Maria, diese mit dem Schwert der schmerzhaften Muttergottes in der Brust, und der Jünger Johannes.1Deutsch14.08.2008Sammelkommentar: Vom Christgartener Altar sind insgesamt 21 Tafeln erhalten. Sie zeigen verschiedene Bildzyklen, darunter die drei hl. Eremiten. Die Tafel links zeigt Johannes Chrysostomus: Seinem Gelübde folgend, kroch er durch den Wald und wurde mit einem Tier verwechselt. In der Mitte kniet Onuphrius; er empfängt die Kommunion. Rechts erscheint der büßende Hieronymus. Maler des Altars war der von 1504 bis 1507 bei Dürer tätige Schäufelein. Er wurde 1515 Nördlinger Stadtmaler und war einer der meistbeschäftigten Maler der Dürerzeit.2Englisch14.08.2008Summary: Three Wings with Holy Hermits from an Altarpiece of the Christgarten Carthusian Monastery. Painting on fir. 21 panels have survived from the Christgarten altar-piece. They show various pictorial cycles including the three holy hermits. John Chrysostom is shown on the left panel. Following his vows, he crept through the woods and was mistaken for an animal. Onuphrius is kneeling and receiving Communion. Jerome is doing penance on the right. The artist was Schäufelein, active in Dürer's workshop from 1504 to 1507 and one of the most commissioned painters of his time. In 1515 he was appointed official city painter for Nördlingen.Löcher, Kurt: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 430--437 mit älterer Literatur.Metzger, Christof: Hans Schäufelin als Maler. Berlin 2002, S. 375--376, 381--386, Kat.Nr. 42g.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 50, 420--421.

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